Schüler*innen gestalten Kunst aus Müll:
In einem kreativen Projekt haben Schüler*innen der Klasse 7A eindrucksvoll gezeigt, wie aus scheinbar nutzlosen Abfällen beeindruckende Kunstwerke entstehen können. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit sichtbar machen“ gestalteten sie Leinwände, die vollständig oder teilweise aus gesammeltem Müll bestanden.
Flaschendeckel, alte Verpackungen, Zeitungsreste, Plastikfolien und andere Wegwerfmaterialien wurden von den Jugendlichen nicht entsorgt, sondern künstlerisch verarbeitet. Auf diese Weise entstanden Collagen und nachdenklich stimmende Bildkompositionen, die sich mit Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch und dem Umgang mit Konsumgütern auseinandersetzen.

Das Projekt verfolgte dabei nicht nur ein künstlerisches Ziel, sondern auch eine pädagogische Botschaft: Die Schüler*innen sollten für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden und lernen, wie stark der eigene Alltag mit Umweltfragen verbunden ist. Viele Teilnehmende berichteten, dass sie durch das Sammeln und Verarbeiten des Mülls ihren eigenen Konsum kritisch hinterfragt hätten.
Frau Khoushoui und Frau Breitmeyer zeigten sich begeistert von der Kreativität und dem Engagement der Klassen. Besonders hervorzuheben sei, wie unterschiedlich die Werke ausgefallen seien – von abstrakten Mustern bis hin zu klaren Darstellungen.
Die entstandenen Leinwände wurden anschließend in einer kleinen Ausstellung in der St. Augustinus Schule präsentiert. Einen kleinen Teil dieser Ausstellung wird nun das St. Paulus Alten- und Pflegeheim schmücken. Viele zeigten sich beeindruckt davon, wie aus Abfall Kunst mit einer starken Botschaft entstehen kann.
Das Projekt macht deutlich: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – und manchmal genügt ein Blick auf eine Leinwand aus Müll, um große Fragen zu stellen.




